Gegenüber vom Storchennest steht eine neue Bank. Gespendet haben sie die Geinsheimer Landfrauen, die die Übergabe der Bank gemeinsam mit dem Ansprechpartner der Gemeinde Bernhard Wambold und Pressevertretern bei Sekt und launigen Worten feierten. „Den Stellplatz der Bank haben wir so gewählt, weil man so schön entspannend auf das Storchennest blicken kann“, betonte Landfrauenvorsitzende Ingrid Dressler.
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Die Geinsheimer Landfrauen spendeten eine Bank am Gänsepfad mit Blick auf das Storchennest. |
| Der Gänsepfad, entstanden im Arbeitskreis Dorferneuerung, ist eine rund 6,5, km lange Wanderstrecke. Sie führt über betonierte Wirtschaftswege, Radwege, Bürgersteige und wassergebundene Pfade. Etwa 2,5 km sind unbefestigte Graswege, die aber bei normalen Wetterbedingungen ohne weiteres begangen werden können. Am Niersteiner Weg beginnend führt der Weg vorbei am Vereinshaus des ASV Geinsheim, dem Rosenwäldchen, dem Hauptkanal, Schneiderwäldchen/ Große Lache, den beiden Moorlöchern, der neuen Sportanlage bis hin zur Oppenheimer Straße. |
Ausführliche Beschreibung der Strecke
Der Arbeitskreis Dorferneuerung lädt Sie ein, den „Geinsheimer Gänsepfad“ zu wandern und dabei die in unmittelbarer Ortsumgebung vorhandenen landschaftlichen Besonderheiten einmal näher kennen zu lernen. Die Wanderstrecke ist insgesamt 6,5 km lang. Sie führt über betonierte Wirtschaftswege, Radwege, Bürgersteige und wassergebundene Pfade. Etwa 2,5 km sind unbefestigte Graswege, die aber bei normalen Wetter-bedingungen ohne weiteres begangen werden können.
Beginnen wollen wir unsere Wanderung hier am Niersteiner Weg. Vorbei an Bauerngärten, Pferdekoppeln, dem Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins, dem Domizil der Jagdhornbläser und der Streuobstwiese des Nabu-Ortsvereins mit einer interessanten Infotafel , gelangen wir – immer das Storchennest auf der linken Seite in Sichtweite – zum Vereinsgewässer des ASV Geinsheim.
Vor dem Vereinshaus des ASV Geinsheim biegen wir nun rechts ab, gehen an einem weiteren See entlang, vorbei an einem kleinen Vogelschutzgehölz, dem Rosenwäldchen, bis wir auf einen betonierten Weg stoßen, den wir nach rechts begehen. Wir gelangen dann zum Hauptkanal.
Nach der Überquerung gehen wir auf der rechten Seite des Kanals in Richtung Oberwiesensee weiter. Nach etwa 300 Meter biegen wir Richtung Ort rechts ab. Anfangs ist der Weg noch in einem schlechten Zustand, danach ist der Weg aber bis zur Treburer Straße betoniert. Hier setzen wir die Wanderung auf dem Radweg in Richtung Trebur fort.
An der Bushaltestelle Nordendstraße überqueren wir die Straße und gehen bis zur Diamantstraße, biegen rechts ab und gehen diese vor bis zur Wallerstädter Straße. Wir überqueren sie und gehen weiter bis zum Schneiderwäldchen/ Große Lache, einem Naturschutzgebiet. Dort angekommen, geht es rechts am Naturschutzgebiet entlang. Am Ende des Wäldchens wechseln wir auf den unteren Grasweg und sehen die Wiesen der Großen Lache. Rechter Hand säumt ein Gehölzstreifen den Weg.
Nun nähern wir uns einem besonders schönen und interessanten Landschaftsteil, den beiden Moorlöchern. Hier wurde mit Unterbrechungen in den Jahren 1975 bis 1995 Moor für das Hessische Staatsbad Schlangenbad abgebaut. Schilf und Gehölze säumen die Wasserfläche, einige Bänke laden hier zum Verweilen und Beobachten ein. Unterhalb einer kleinen Böschung gehen wir weiter durch Wiesen und an Gärten entlang, bis wir die Leeheimer Straße erreichen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass bei feuchter Witterung diese Wegstrecke recht nass sein kann.
Nach Überquerung der Leeheimer Straße gehen wir rechts an der Großsporthalle entlang, biegen den erstmöglichen Weg links ab, so dass wir zwischen Halle und Vereinsheim des SV07/ Sportlerklause gehen, bis wir den Kanal erreichen. Hier halten wir uns rechts und gehen unter mächtigen Pappeln am Kanal entlang bis wir zum „Kreuz“ gelangen, deswegen so genannt, weil sich hier zwei Kanäle kreuzen, einer führt zum Pumpwerk Wächterstadt, der andere am westlichen Ortsrand entlang. Die im Zuge der Riedentwässerung in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gebaute Schleusenanlage ist heute nicht mehr in Betrieb.
Wir setzen die Wanderung rechts am Kanal entlang der neuen Sportanlage fort, bis wir die kleine Brücke, alten Geinsheimern als die „Pont“ bekannt, erreichen. Die Brücke überqueren wir und gehen gleich wieder rechts, nunmehr links „vun de Bach“ entlang, bis zur Oppenheimer Straße. Wer möchte kann nun in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ einkehren und sich stärken. Anderenfalls ist unser Rundweg um Geinsheim auf dem „Geinsheimer Gänsepfad“ nach wenigen Metern weiter links am Kanal entlang beendet, da wir unseren Ausgangspunkt erreicht haben.
Karte zum „Geinsheimer Gänsepfad“
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