Traurig aber wahr....ist die Überschrift der Leiterin der Kämmerei Angelika Kobold
zum Haushalt 2007 – eine Aussage aus der Sicht der kommunalen Realität.
Über diese Sicht hinaus, darf ich in meiner Etatrede den Blick über die kommunalen Grenzen wagen und – was vielen Zeitgenossen nicht gefällt - auch an Vergangenes erinnern.
Wohin ich gehe hat viel mit dem zu tun, woher ich komme.
oder, wie eine alte Lebensweisheit sagt:
Die Klugheit hat zwei Augen, eines das voraussieht, was man zu tun hat, das andere, das nachprüft, was man getan hat.
Es verbietet sich sowohl beim Ausblick als auch beim Rückblick das Geschehen in einer Kommune im Zeitraffer von Legislaturperioden zu sichten, erst recht nicht Denkprozesse auf eine so kurze Zeitspanne von fünf Jahren zu denken;
das sage ich für diese Gemeinde, für Hessen und die restlichen 15 unserer Republik.
Eine kontinuierliche Entwicklung hat mit langfristigen vorausschauenden Planungen zu tun, mit umfassenden Denk- und Diskussionsprozessen. Besonders, wenn es um grundsätzliche Entscheidungen in einer Kommune geht, wie etwa bei den Finanzen, aber auch bei der Verkehrsplanung und beim Schutz ökologischer Lebensräume ist dies unabdingbare Voraussetzung für die sinnvolle und langfristig auch tragende Entwicklung in der Gemeinde und der Region.
zurück zur Startseite Haushalt
|