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Geschichtlicher Überblick I

Die heutige Gemeinde Trebur entstand 1977 im Rahmen der Gebietsreform aus den Ortschaften Astheim, Geinsheim, Hessenaue und Trebur. Mit Ausnahme des erst 1937 gegründeten Hessenaue werden die Orte in der zweiten Hälfte des 8. bzw. im frühen 9. Jahrhundert in Güterschenkungen an das Kloster Lorsch und in Königs-urkunden der Karolinger erstmals schriftlich erwähnt.

Besiedlung
Die Besiedlung im nördlichen Ried reicht allerdings sehr viel weiter zurück. Archäologische Ausgrabungen und Untersuchungen zeigen, dass in dieser fruchtbaren und wasserreichen Gegend Menschen schon vor etwa 7000 Jahren sesshaft wurden und Ackerbau betrieben.

Rundgang mit dem Nachtwächter
Später haben vor allem die Römer - auch in der näheren und weiteren Umgebung Treburs - eindrucksvolle Spuren ihrer Besatzungszeit hinterlassen.

Der Rundgang beginnt jeweils um 19 Uhr am Museum Trebur, Nauheimer Straße 14. Termine können beim
Kulturbüro der Gemeinde Trebur
Telefon 06147 208 16 erfragt werden.

Etwa Lager, Kastelle, Zivilsiedlungen, Gutshöfe und Straßen in den rechtsrhei-nischen Provinzen. Nachtwächter und seine Helferinnen Spannende Geschichten vom Nachtwächter
Nach dem Ende der römischen Herrschaft und der Völkerwanderung wurde der Raum durch die Landnahme der Franken dem entstehenden fränkischen Königreich einverleibt.

Königsaufenthalte
In Trebur entstand vor dem 9. Jahrhundert ein Königshof mit einem ausgedehnten Fiskalbezirk, dem zahlreiche Orte im nördlichen Teil des heutigen Kreises Groß-Gerau, darunter auch Astheim, unterstanden. Im 9. Jahrhundert wurde der Hof zu einer repräsentativen Königspfalz ausgebaut.
Laurentius Kirche Trebur

Kaiser- oder Königspfalz: Auf dem Gelände der heutigen Laurentiuskirche soll sie gestanden haben.
Zwischen 829 und 1077 sind 57 Königsaufenthalte bekannt, von denen einige von reichsgeschichtlicher Bedeutung waren. 829 wird Trebur erstmals in einer hier von Kaiser Ludwig dem Frommen ausgestellten Urkunde schriftlich erwähnt. 887 sagten sich die Fürsten des Reiches auf einem Hoftag von Karl III. los, der daraufhin die Königskrone an Arnulf von Kärnten abtreten musste. 895 kamen zu einer Synode und Reichsversammlung neben 26 Bischöfen mit ihrem Gefolge zahlreiche geistliche und weltliche Große in der Pfalz zusammen. Rotes Fachwerkhaus in Astheim Eingang der Laurentiuskirche
In der Salierzeit ist besonders das Schicksal Kaiser Heinrichs IV. mit Trebur verbunden. Im Alter von drei Jahren wurde er 1053 in Trebur zum König gewählt. Heinrich feierte hier 1066 seine Hochzeit mit Berta von Turin. Ältestes Fachwerkhaus in Astheim am Ortseingang vor der Kirche. Tor zur Laurentius-kirche: Eine Tafel vor der Kirche erin-nert an die Geschich-te des Ortes.
1076 traten auf dem Höhepunkt des Investiturstreits die oppositionellen Fürsten in Trebur zusammen und verlangten von Heinrich IV., sich mit Papst Gregor zu vergleichen ("Bußgang nach Canossa"). Nach diesen Ereignissen besuchte nur noch der Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden 1077, aber nach ihm kein weiterer deutscher König, die Pfalz Trebur.


 

 

 

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