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Rückblick auf das Verschwisterungswochenende vom 1. – 4. Mai 2008

Verschwisterungskomitee Trebur – Verneuil
Aus unserer französischen Partnerstadt

Nachrichten aus Verneuil

In den Tageszeitungen „Echo“ und „Mainspitze“ wurde über das diesjährige Verschwisterungswochenende, das jährlich abwechselnd in Verneuil und in Trebur stattfindet, ausgiebig berichtet. Das Verschwisterungskomitee, das alle Veranstaltungen geplant hatte, war mit dem Erfolg hoch zufrieden. Seit vielen Jahren des Stillstandes in der Partnerschaft ist es gelungen, durch den Einbezug neuer Gruppen und Vereine fast wieder die Besucherzahl zu erreichen, die vor über 25 Jahren üblich war.

Immerhin waren 98 Franzosen aus Verneuil angereist. Für die Flughafenbesichtigung benötigten wir vier Fraport-Busse, und am großen Abschluss-Abend im „Eigenheim“ war der Saal mit 240 Teilnehmern proppevoll.

Es war aber nicht nur die Quantität der Teilnehmer, über die wir uns freuten, sondern auch über die Qualität der Begegnungen. Für die einzelnen Gruppen waren spezielle Programme und Einladungen ergangen, was zu vielen persönlichen Begegnungen und zur gegenseitigen höchsten Zufriedenheit führte.

Und als dann am Abschlussabend über 100 Personen die Bühne des „Eigenheims“ füllten, um mit dem Schlusschor aus Beethovens 9. Symphonie, der „Ode an die Freude“, den Schlusspunkt zu setzen, als dann zwei Chöre und zwei Orchester vereint aufspielten, dazwischen die Jazztanz-Mädchen die Europa-Fähnchen schwenkten, stand die Veranstaltung in nichts der Feier zur Verleihung des Karlspreises an Bundeskanzlerin Angela Merkel wenige Tage zuvor nach, als dort ein Profi-Orchester die gleiche Weise spielte. Hier wurde dies mit eigenen Kräften und viel Herzblut getan, und man konnte den Atem der Geschichte spüren, als ein Teilnehmer im Gespräch hinterher sagte: „Hätten die vor 100 Jahren so gesungen, wäre uns in Europa viel erspart geblieben!“

Hier liegt der tiefere Sinn unserer Städtepartnerschaft. Und wenn es uns jetzt gelungen ist, mit einem auch aus jungen Treburern besetzten Verschwisterungskomitee und jungen und jugendlichen Teilnehmern an diesem Wochenende den Stab weiter zu reichen, ist die Partnerschaft mit Verneuil wieder auf dem besten Wege.

Rudolf Vogel


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